Madagaskar - Reiseberichte
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Reisebericht von Nicole Terheiden
Das erste was uns bei unserer
Ankunft mitten in der Nacht in Madagaskar
auffiel, waren nicht nur die angenehmen
Tempe- raturen, sondern das Lächeln
und die Geduld der Einheimischen.
Nach gut elf Stunden im Flugzeug
waren wir doch ganz schön ko und hatten
Sorge, dass wir noch ewig brauchen um die
Abfertigung am Flughafen zu durchlaufen,
aber das Gegenteil war der Fall. Nachdem
man gesehen hat, dass wir und noch zwei
weitere Familien mit Kindern einreisen,
wurden wir sofort zu einem separaten Schalter
durchgewunken und man half uns Koffer und
Kinderwagen möglichst schnell zu bekommen.
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Bei unserer Ankunft in Ifaty wurden
wir dann endgültig von dem Charme Madagaskars
gefangen. Unser Hotel war fantastisch. Die Zimmer
sauber, das Personal freundlich und das Essen exquisit.
Man hatte im Hotel und auf der ganzen
Insel das Gefühl, die Gelassenheit und Freundlichkeit
der Einwohner hätte sich auf alle Urlauber
abgefärbt. Unser Hotel in Ifaty lag direkt
am Strand und war umgeben von Baobab- und Sukkulentenwälder.
Am zweiten Tag unseres Urlaubes haben wir die Umgebung
von Ifaty erkundet.
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In der Umgebung findet man
ein sehr schönes Schildkrötenreservat.
Und während man in der gesamten Gegend
ehr auf die typische Trockenfauna trifft,
findet man in der nähe der Küste
wunderschöne Mangroven.
Am nächsten Tag sind
wir von Toliara aus mit einem Boot in
das Fischerdorf Anakao gefahren. Nicht
nur der traumhafte weiße Strand
und die Korallenriffe haben uns begeistert,
sondern auch die ca. zwei Stunden Bootsfahrt.
Da es in Toliara keinen Hafen gibt wurden
wir mit Ochsenkarren zu unserem Boot gebracht,
das alleine war schon ein Erlebnis an
sich.
Am Mittwoch haben wir uns
einen Jeep gemietet und sind in den Nationalpark
von Tsimanampetsotsa gefahren, eine Station,
die man auf Madagaskar
Reisen unbedingt mitnehmen sollte.
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Der Park ist sich zwar nur 75 Kilometer
von Toliara entfernt, allerdings haben wir für
unsere Fahrt wegen den schlechten Strassen Verhältnissen
fast 6 Stunden benötigt. Diese anstrengende
Fahrt hat sich aber auf jeden Fall gelohnt. Der
über 40000 Hektar große Park liegt direkt
an einem See auf einem Kalkplateau. Im Park trifft
man auf unzählige Schildkröten und verschiedene
Vogelarten, wobei uns die rosa Flamingos am meisten
beeindruckt haben.
Am nächsten Tag haben wir die Provinzhauptstadt
Toliara erkundet. Die Stadt ist sehr schön
mit vielen kleinen Restaurants und zum Teil schönen
gut erhaltenen historischen Gebäuden. Besonders
schön war der Besuch im Edelsteinmuseum "L'univers
de la Pierre" im Stadtzentrum von Toliara.
Wenn man gut französisch spricht,
hat man eigentlich keine großen Verständigungs-probleme
und kommt sehr schnell mit den Einheimischen in
ein Gespräch. Die Einheimischen sind unglaublich
nett und hilfsbereit. An einem Abend wurden wir
von dem Besitzer eines Restaurants nach Hause eingeladen.
Das Essen war sehr lecker, es gab Reis, Gemüse,
Fisch und Fleisch, mit einheimischen Gewürzen
und Kräutern. Am schönsten waren jedoch
die Gespräche an diesem Abend, jeder der großen
Familie hat uns Legenden und Geschichten über
verschiedene Orte berichtet und eigentlich hätte
es uns kaum gewundert, wenn wir während unseres
Urlaubs noch auf irgendwelche Feen oder Fabelwesen
getroffen wären.
Unser Urlaub in Madagaskar ging viel zu schnell
vorbei und war auf jeden Fall ein einmaliges Erlebnis
und wir sind uns sicher, dass wir noch mal einen
Urlaub hier verbringen werden.
Nicole Terheiden
(Dieser Beitrag wurde
am 08.08.2007 exklusiv für Madagaskar-Trips.de
verfasst)
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